Soulfood: Winter-Wohlfühlsuppen

Suppen sind einfach super! Sie sind lecker, schnell gemacht, nahrhaft, vitaminreich, und die reinsten Seelenwärmer, besonders im Winter. Ich bin ein großer Fan und bei mir kommt so ein Süppchen mindestens einmal die Woche auf den Tisch. Sie sind schnell gemacht und lassen sich ganz hervorragend über mehrere Tage essen. Und der große Paul Bocuse muss man dabei auch nicht sein. Und noch was: In der Suppe oder im Eintopf konzentrieren sich die Nährstoffe, da man das „Kochwasser“ am Ende mit auslöffelt. So geht das, was an Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen ins Kochwasser wandert, nicht verloren.
Wer ganz gesund und nachhaltig sein möchte, darf sich die meist eingesetzte Gemüsebrühe auch gerne selber machen: Die selbstgemachte Instant Brühe hält sich monatelang im Glas und verleiht Suppen, Soßen oder Pasta schnelle Würze – ganz ohne künstliche Geschmacksverstärker. Die Mühe lohnt sich! Etwa 1-2 Teelöffel der selbstgemachten Instant Brühe geben 500 ml Flüssigkeit ein volles, würziges Aroma und kommen dabei völlig ohne künstliche Geschmacksverstärker aus. Zudem kannst du das Rezept beliebig abwandeln: zum Beispiel mit Chili, Ingwer und Koriander für eine asiatische Note. Oder italienische Kräuter und getrocknete Tomaten für eine mediterrane Variante.

Instant Gemüsebrühe selber machen

Foto: Unsplah

 

Zutaten für 4 Einmachgläser (0,25 l)
  • 1 Knollensellerie
  • 3 große Möhren
  • 2 Stangen Lauch
  • 4 rote Zwiebeln
  • 6 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Bund Liebstöckl
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1 Kästchen Gartenkresse
  • 150 g Salz
  1. Einmachgläser etwa 10 Minuten abkochen und auf einem sauberen Geschirrtuch trocknen lassen.
  2. Sellerie, Möhren und Zwiebeln schälen. Lauch gründlich waschen. Gemüse in grobe Stücke schneiden und Kräuter grob hacken. Knoblauchzehen schälen und mit Gemüse und Kräutern im Mixer oder Food Processor etwa 2-3 Minuten fein häckseln. Falls beides nicht vorhanden ist, Gemüse in ca. 1 cm große Würfel schneiden.
  3. Gehäckselte Mischung wiegen. Pro 100 g Gemüse etwa 12 g Salz untermischen und ca. 15 Minuten ziehen lassen. Anschließend Gemüse im Food Processor oder mit einem Pürierstab zu einem groben Brei verarbeiten. Die fertige Gemüsemischung in Einmachgläser füllen.

Rosenkohlsuppe – ein echter Geheimtip!

Unsere Kohlsuppen gehören zu den Vitaminreichsten Gemüsen überhaupt! Foto: unsplash

Für 6 Portionen

  • 500 g Rosenkohl
  • 300 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 30 g Butter
  • Salz Pfeffer
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 250 ml Schlagsahne
  • 70 g durchwachsener Speck
  • 1 El Öl
  • 2 Scheiben Toastbrot
  • 3 Stiele Petersilie
  • Muskat
1. 500 g Rosenkohl putzen, einige äußere Blättchen ablösen und beiseitelegen. 300 g mehligkochende Kartoffeln schälen, waschen und grob würfeln. 1 Zwiebel fein würfeln. 30 g Butter in einem Topf zerlassen, Rosenkohl, Kartoffeln und Zwiebeln darin andünsten, mit Salz und Pfeffer würzen. Mit 1 l Gemüsebrühe und 250 ml Schlagsahne ablöschen, aufkochen und zugedeckt 25 Min. köcheln lassen.
2. 70 g durchwachsenen Speck fein würfeln. In einer beschichteten Pfanne in 1 El Öl kross anbraten. 2 Scheiben Toastbrot fein würfeln. Speck aus der Pfanne nehmen und Toastbrot im Speckfett goldbraun anbraten. Blättchen von 3 Stielen Petersilie abzupfen, fein hacken und mit dem Speck unter die Brot­Croûtons mischen.
3. Suppe fein pürieren, die beiseitegestellten Rosenkohlblättchen in die Suppe geben und darin ziehen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Mit den Croûtons anrichten.

Rote-Beete-Suppe

Foto: Unsplash

Für 4 Portionen

  • 2 Zwiebeln
  • 400 g Rote Bete
  • 150 g Kartoffeln
  • 25 g Butter
  • 1 l Gemüsebrühe
  • Salz Pfeffer
  • 100 ml Schlagsahne
  • 4 Tl Sahnemeerrettich
  • Schnittlauch (fein geschnitten) zum Garnieren
1. Zwiebeln hacken. Rote Bete schälen und grob würfeln. Kartoffeln waschen, schälen und würfeln. Butter in einem Topf erhitzen, Zwiebeln, Rote Bete und Kartoffeln darin bei mittlerer Hitze 5 Min. andünsten.
2. Gemüsebrühe angießen und aufkochen, bei mittlerer Hitze 40 Min. kochen. Mit dem Schneidstab fein pürieren und mit Salz und Pfeffer würzen.
3. Durch ein Sieb geben, Schlagsahne dazugeben und erneut aufkochen. Suppe in vier Teller geben und mit je 1 Tl Sahnemeerrettich und fein geschnittenem Schnittlauch garnieren.

Marokkanische Linsensuppe

Linsen: Eine super Eiweißquelle! Foto: Unsplash
4 Portionen
  • 1 Bund Suppengrün
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Butterschmalz
  • 200 Gramm Linsen
  • 1 TL Rosenpaprika
  • 2 TL Ras el Hanout (marokk. Gewürzmischung)
  • Salz
  • Pfeffer (frisch gemahlen)
  • 100 Gramm Vollmilchjoghurt
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 Stiele Koriander
  • 2 Stiele Minze
  • 1 TL Schwarzkümmelsamen
  1. Suppengrün putzen, abspülen und grob hacken. Zwiebeln und Knoblauch abziehen und würfeln. Butterschmalz in einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten. Suppengrün, Linsen, Paprikapulver und Ras el Hanout zufügen und alles 2 Minuten unter Wenden andünsten.
  2. Etwa 1,2 l Wasser dazugießen und zugedeckt 15 Minuten köcheln lassen. Gemüse und Linsen in der Flüssigkeit mit dem Stabmixer fein pürieren und die Linsensuppe mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Joghurt und Zitronensaft verrühren. Die Kräuter abspülen, gut trocken schütteln und die Blättchen von den Stielen zupfen.
  4. Linsensuppe mit einem Klecks Joghurt und mit Schwarzkümmel, Paprikapulver und Kräuterblättchen bestreut servieren.

Bon Appetit!

 

 

 

 

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